Portrait einer ungewöhnlichen Künstlerin


Herzogin Diane von Württemberg, geborene Prinzessin von Frankreich, hat ihr Leben wie ein Kunstwerk aufgebaut - mit kleinen Schritten und mit großer Leidenschaft.
Über die Jahre hinweg hat sie ihren Beinamen, den sie seit ihrer Geburt trägt, beibehalten: D bedeutet Dimanche de Pâques (französisch = Ostersonntag).

Eine frühe Berufung
Im Alter von 14 Jahren macht sie sich 1954 mit der Stoffmalerei vertraut, welche die Grundlage ihrer künstlerischen Werke bildet: Holzmalereien, Siebdrucke, Stuckarbeiten, Glasmalereien.

Ein filigranes Werk
Seit 1960 ist sie mit Herzog Carl von Württemberg verheiratet, mit dem sie sechs Kinder hat. Durch die Unterstützung ihrer Familie kann sie sich mehr denn je ihrer Kunst widmen.
Ihr Stil festigt sich, ein Gesamtwerk entsteht.

Eine Wiederbelebung der Kräfte
Von 1968 bis 1971 zwingt sie eine Bleivergiftung zur Unterbrechung ihres künstlerischen Schaffens. Danach geht sie mit neuem Schwung an die Arbeit und malt zwischen 1971 und 1980 jährlich etwa 80 Bilder.
Nun beginnt eine lange Serie von Ausstellungen auf der ganzen Welt.
Am Ende dieser Schaffensperiode arbeitet sie mit neuen Materialien und befasst sich intensiv mit der Gestaltung in Bronze und Metall.

Persönliches Engagement
Alle zwei Jahre gibt es im Schlosspark von Altshausen eine Ausstellung, bei der 30 zeitgenössische Künstler ihre Werke ausstellen können.

Zudem hat die Herzogin Diane von Württemberg verschiedene Stiftungen ins Leben gerufen. Zum einen die im Jahre 1979 in Deutschland geschaffene "Herzogin-Diane-von-Württemberg-Stiftung" und die 1989 in Frankreich geschaffene Stiftung "Les Enfants de la Vie".